Alles begann mit einem Kohlrabi an einem sonnigen Tag in unserer Küche …

Bäumchen auf dem Hügel

… jetzt, wo ich dieses kleine Bäumchen im Sonnenschein gesehen hatte …
… wie konnte ich es dann in Stücke schneiden – nur um eine Mahlzeit zuzubereiten?

Das Mindeste war, vorher noch ein Foto zu machen 🙂

Als ich dann mit dem Fotografieren fertig war (ein paar kurze Stündchen später), war unser Essen längst vorüber.
Natürlich ohne Kohlrabi.

Also lag er dort auf der Arbeitsplatte und wartete auf bessere Zeiten …
… und genoss das Leben.
Und ich kann euch sagen, der Kohlrabi genoss es so sehr, dass das Blättchen immer weiter wuchs …
.. es kamen sogar immer neue Blättchen dazu und wurden immer größer und stärker …

Das ging ein, zwei Monate so weiter und ich fragte mich allmählich,
ob Kohlrabis wohl grenzenlose Energie hätten und ewig leben würden,
… sogar ohne Wasser, Wurzeln und Erde …

Nachdem dann drei Monate vergangen waren, kam es aber wie es kommen musste
und langsam aber sicher schrumpfte der Kohlrabi und trocknete aus.
Er wurde steinhart, roch kein bisschen, wurde federleicht …
… bereit um sich in neue Welten aufzuschwingen …

…  ZEIT FÜR EIN WEITERES FOTO !!
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neiiiin … wir haben unseren Planeten ausgesaugt!!!

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Was gibt uns diese Geschichte nun?

Wenn wir auf einem kleinen Planeten leben, sieht es für geraume Zeit ganz so aus,
als wären die Vorräte unerschöpflich.
Früher oder später werden wir aber erkennen,
dass Wachstum Grenzen und das Leben doch tatsächlich ein Ende haben.

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Seit dem Tag als dieser Kohlrabi mich quasi ansprang, finde (und fotografiere) ich ständig irgendwelche Dinge in der Küche.
Sei herzlich eingeladen und seh dich um:

… und wenn du denkst, der ist doch nicht ganz frisch, das stinkt alles zum Himmel, oder das ist irgendwie doch ganz cool …
… schreib mir doch einen Kommentar …
… oder grins einfach, schüttel den Kopf und hol dir lieber frisches, knackiges Obst 🙂

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